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Der Verdränger Das Herzstück des G60-Laders ist der Verdränger. Er besteht aus Magnesium im Gegensatz zu den Laderhälften, die aus Gußmaterial sind. Magnesium ist ein sehr leichtes jedoch auch weiches Material. Bei der Entwicklung war das niedrige Gewicht beweglicher Massen Voraussetzung. Jedoch besitzen die unterschiedlichen Materialien des Spiralladers auch unterschiedliche Eigenschaften bei der Erwärmung und Ausdehnung, was aufgrund der niedrigen Toleranzen von zwei Zehntel Millimetern Vorsicht bei kaltem Motor voraussetzt, zumal das Öl auch Betriebstemperatur für optimale Schmierung benötigt. . Hier ist der Verdränger meines Laders zu sehen, den ich gerade zuletzt mit Thomas überholt hatte. Bei 3000 U/min liegen schon knapp über 0,6 bar an, das ist nicht schlecht.. Auch der Verdränger läßt sich bearbeiten. Hier ist jedoch äußerste Vorsicht geboten! Die vier unten zu sehenden Austrittslöcher für die Luft können geweitet und/oder poliert werden. Gegen ein strömungsgünstiges Anfeilen spricht nichts, bleibt man aber nur einmal an einer Dichtleiste hängen, dann hat man schon das Tuning zunichte gemacht. Dies sollte also nur Profis mit Fräsmaschinen anvertraut werden wie SLS oder Bahnbrenner. Das Polieren ist mit einem Proxxon oder Dremel mit flexibler Welle auch selbst durchführbar. Die Verdrängerlager sollten auch regelmäßig gewechselt werden. Je nach Wahl des Laderrads zwischen 100.000 km und 20.000 km. Am wichtigsten ist jedoch das Wechseln des kleinen Zahnriemens, der regelmäßig alle 30-40 tkm gewechselt werden sollte. Hierbei ist besonders auf die Qualität zu achten, da bei Riss des Riemens der Lader nicht mehr synchronisiert wird und dann der Verdränders durch das Gehäuse bricht, dann ist alles im Eimer !! (Man sollte dies aber auch nicht überbewerten, da viele Lader 150 TKM und mehr mit dem original 8mm Riemen überstanden haben.) Ich möchte es niemandem wünschen, aber dann auf keinen Fall auch nur einen Meter weiter fahren, sonst sind noch weitere Folgeschäden möglich! Generell ist es zu empfehlen, anstatt des 8mm breiten Riemens, einen 11,2 mm breiten einzusetzen, z.B. von Gates Powergrip. (Doppelzahnriemen oder extrem breite Riemen sind nur für extreme Laderrädern nötig, die ich allerdings niemandem empfehle.)
Der Verdränger zeit die RS-Bearbeitung, in der an 2 Seiten jeweils ein Steg durchtrennt wurde. Es gibt 3 verschiedene Ladergenerationen mit jeweils unterschiedlicher Ausführung. Im jetzigen Zustand kann ich allerdings noch nicht über die Haltbarkeit des Laders klagen. Ein weiteres Auffräsen der Auslaßgänge wäre noch möglich, jedoch in Hinsicht auf die Haltbarkeit riskant, da bei exzentrischen Rotationsbewegungen bis 13.000 U/min sonst alle denkbaren Reserven ausgeschöpft werden, ebenso neigt der Lader zu Eigenresonanzen, die zu erhöhtem Verschleiß oder der Zerstörung führen können. Die Verdrängerbearbeitung möchte ich allerdings nicht empfehlen.
Original VW-Beschreibung G-Lader
Hier ist der Laderausgang mittels des Stutzen des Golf G60 mit Klima zu sehen, der auch für Tuningszwecke anstatt des Schalldämpfers dient. Die Stege sind ebenso in Tragflächenform zu bearbeiten, wie bei der Laderhälfte beschrieben. 3 Stege können dabei abgetrennt werden, jedoch ist dann bei Anzug der Schrauben vorsichtig damit umzugehen. |
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